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Hüttenwanderung 09/2007

Gruftie`s Teil II
Hüttenwanderung Landsberger Hütte


Auch 2007 wagten sich die Grufties wieder in die Berge.
Nach der Anreise am Freitag nach Haldensee - wurde im Haus Alpin übernachtet (www.tannheimer.at).

Das diesjährige Ziel war das Tannheimer Tal: die Landsberger Hütte (www.tannheimertal.at/landsberg).

Die genaue Wanderroute wurde final auf das Birkental festgelegt.
 

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Hier zum Vorschlag über Rauth auch noch 2 Alternativen:
1. von Rauth (Gaicht-Paß):
4 1/2 Stunden; durch das herrliche Birkental zum Lachenjoch; Landsberger Hütte; oder Birkental; Leilachspitze; Lachenjoch, Landsberger Hütte. (6 - 7 Stunden !).

2. von Haldensee 1130 m:
3 1/2 Stunden; über die Edenbachalpe (1405 m); über die Strindenscharte (ev. Sulzspitze, 2064 m); Gappenfeldscharte (ev. Schochenspitze, 2069 m); Abstieg über das Lachenjoch zur Landsberger Hütte;

3. von Tannheim / Vilsalpsee 1168 m:
ca. 2 Stunden; am linken Ufer des Vilsalpsees entlang;
Aufstieg zur Traualpe (Traualpsee - 1649 m) und dann auf gut ausgebautem Weg den See entlang
bis zum letzten Aufstieg über gesicherten, felsigen Weg zum Kamm und zur vielbesuchten Landsberger Hütte.

Abstieg nach Tannheim :
ca. 2 Stunden; Landsberger Hütte - Lachenjoch; Gappenfeldscharte (ev. Schochenspitze, 2069 m); Höhenweg über die Strindenscharte (ev. Sulzspitze, 2064 m); Abstieg nach Tannheim.

Interessant könnte auch Teile des Adlerwegs sein: www.adlerweg.tirol.at

Hier noch etwas Lesefutter zur Historie der Hütte (Auszug von www.tannheimertal.at/landsberg ):

1929:
Auszug aus: Landsberger Hütte - Baugeschichte
(aus dem Heft Mitteilungen 1998/99 DAV-Sektion Landsberg . Lech)

Nach verschiedenen Anläufen, einen geeigneten Platz für eine sektionseigene Hütte zu protokollieren und den Bau zu realisieren, wurden im Winter 1927/28 neue Angebote eingeholt. Aus der Konkurrenz der Angebote Sonnweber-Ehrwald, Kerle-Reutte und Wacker-Reutte ging Wacker als Mindestfordernder hervor. Nachdem mit ihm verschiedene Verhandlungen gepflogen worden waren, konnte mit ihm im April 1928 der Bauvertrag abgeschlossen werden. Nach diesem Vertrag vom 19. April 1928 belaufen sich die Kosten für:
Erd-, Beton- und Maurerarbeiten auf 16.602,13 Schilling
Zimmererarbeiten                           12.369,20 Schilling
Dachdeckerarbeiten                         1.640,36 Schilling
Schreinerarbeiten                            2.502,50 Schilling
Schlosserarbeiten                            1.372,96 Schilling
Glaserarbeiten                                   262,20 Schilling
Wasserleitungsarbeiten                   1.192,67 Schilling
in Summa                                     35.942,02 Schilling

Am 17. Juni 1928 sollte der Bauplatz angewiesen und abgesteckt werden. Bei dieser wichtigen Sache wollte möglichst der ganze Ausschuß zugegen sein. Daher begaben sich Pfeffer, Hipper, Fritz und Hermann Schmid, Eisenschmid und Mittermayer, von Joseph Hipper mit Kink-Auto gefahren, tags zuvor bei schönem Wetter nach Tannheim, wo auf der Post übernachtet wurde. Auf einen fröhlichen Abend folgte ein düsterer Morgen: Es schneite! Auf den Bergen lag Neuschnee, am 18. Juni! Da war nichts zu machen. Unverrichteter Dinge mußte die Kommission wieder abziehen. Am 26. Juni gelang es endlich Pfeffer und Hipper, die wieder mit dem Kink-Auto zum Vilsalpsee gebracht worden waren, den Hüttenbauplatz zu erreichen und im Benehmen mit der Bauunternehmung die Lage des Gebäudes festzulegen. Schon ein paar Tage darauf stellte Wacker die Bauhütte und die Kochbaracke auf. Das Werk begann.

Der Grund wurde ausgehoben, der Kalkbrennofen und die Kalkgrube hergerichtet. Die Fundation bereitete insofern Schwierigkeiten, als auf der Nordseite des Grates der gewachsene Boden tiefer lag als vorausgesehen werden konnte. Die Fundamentsohle liegt dort 2,60 m tiefer als der Fußboden des Winterraumes, während an der Südseite nur ein Aushub von 1 m notwendig war.

Am Fronleichnamstag, den 7. Juni 1 928, hatte die Sektion mit Eiseles Bus eine Fahrt nach Wangle bei Lechaschau, 20 Minuten von Reutte entfernt, gemacht, um Herrn Bürgermeister Singer zu besuchen und ihm den Dank für sein wackeres Eintreten bei der Erwerbung des Hüttenplatzes zu bezeugen. Diese günstige Ausflugsgelegenheit hatten etwa 10 Mitglieder, Männlein und Weiblein, benützt, auf den Säuling zu steigen. Der hübsche Erker im Säulinghaus fand allgemein großes Wohlgefallen. Es wurde von Mittermayer und Hermann Schmid angeregt, daß in die Landsberger Hütte auch ein Erker eingebaut werden solle. Die Opferwilligkeit der Mitglieder ließ einen solchen Plan verwirklichen. Gelegentlich einer Nachschau beim Hüttenbau durch Pfeffer und Fritz Schmid anfangs August wurde festgestellt, daß durch ein Versehen der Baufirma die Hütte um 1 m zu lang geworden war! Kurz entschlossen brachte Wacker die beiden Herren mit seinem Auto rasch nach Landsberg, wo der Ausschuß beschloß, die größere Ausführung zu belassen und an Wacker 16oo Schillinge für den Mehraufwand an Bauarbeit zu überweisen. Wenn mit dieser versehentlichen Vergrößerung auch besondere Unkosten verbunden waren, fand sie doch freudige Zustimmung, weil die Hütte geräumiger wurde.

Anfangs September stand sie im Rohbau fertig da. Aber der Dachstuhl konnte nicht aufgesetzt werden, weil der Baumeister das Bauholz nicht rechtzeitig herge bracht hatte. Es vergingen tatenlos 3 kostbare Wochen; denn auch die Zimmermanns arbeiten (Zimmermeister Sauer in Elbigenalp) ließen auf sich warten. Erst am 6. Oktober konnte Dachdek-kermeister Täumer mit 2 Getreuen: Gehilfe Seits und freiwilliger Handlanger Fritsch, begleitet von Pfeffer, Eisenschmid und Hipper, mit Kink-Auto (Hipper Joseph) zur Hütte fahren, um die Eternit-Eindeckung aufzutragen. Am gleichen Tage war endlich der Dachstuhl aufgestellt und die Dachschalung zum Teil aufgebracht worden. Die Ungunst der Witterung hat den Dachdeckern bei ihrer uneigennützigen Tätigkeit arg zugesetzt. In Pausen, die Regen, Schnee und Sturm übrig gelassen hatte, mußte das Werk vollbracht werden. Die Arbeit samt Blitz-ableitersetzen hätte in etwa 4 Tagen beendet sein können. Sie dehnte sich aber auf die dreifache Zeit aus.

Die Dachdecker trösteten sich gegenseitig und stärkten sich, und die Hüttenmutter, Frau Pauline Jordan verpflegte sie gut. Der Humor ließ sie nicht im Stich, wie der Spruch zeigt, den sie am Dachfirst angebracht haben.